Geschichten über Moabit zum Nachlesen und Mit-Schreiben

Erstellt von Dr. Katrin Gliemann, bearbeitet durch QM-Team/cl | Startseite rechte Spalte

Online Dialog INTERPART

Anonym oder familiär? Miteinander oder nebeneinander? Ein bisschen verrückt oder doch eher langweilig? Wer wissen möchte, wie Bewohnerinnen und Bewohner „ihr“ Moabit und das Zusammenleben im Kiez beschreiben, kann dies auf der Internetseite des Forschungsprojekts INTERPART nachlesen: https://www.interpart.org/dialog/wann-ist-ein-platz-ein-platz

 

Während eines Nachbarschaftsfests, das im Juni auf dem Platz Salzwedeler Straße/Quitzowstraße stattfand, hatten die Besucher und Besucherinnen die Gelegenheit, in einer „Erzählecke“ über das Zusammenleben und die Nachbarschaft vor Ort zu berichten. Passagen aus diesen Gesprächen haben die Wissenschaftlerinnen – natürlich mit Zustimmung der Interviewten – auf ihrer Webseite als sogenannten Online-Dialog hochgeladen. Dialog bedeutet, dass man auf der Webseite nicht nur die Erzählungen der Interviewten lesen kann: Interessierte können in Kommentarform auch ihre persönlichen Erfahrungen zu den geschilderten Erlebnissen ergänzen oder ihre eigene Geschichte in und über Moabit aufschreiben.

 

Der Projektname INTERPART steht für „Interkulturelle Räume der Partizipation“. Das Forschungsvorhaben untersucht über einen Zeitraum von drei Jahren, was getan werden kann, damit mehr Bewohnerinnen und Bewohner ihre Sichtweisen zur Zukunft ihrer Stadt und ihres Kiezes einbringen können. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf Zugewanderten und Personen mit Migrationshintergrund. Sechs Partner arbeiten gemeinsam in dem Projekt, das das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) finanziert: zwei Universitäten, zwei Kommunen und zwei Planungsbüros. Als beispielhafte Untersuchungsräume dienen die Städte Berlin und Wiesbaden.

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