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Über QM
Quartiersmanagement und das Programm „Soziale Stadt“
Quartiersmanagement (QM) wird seit 1999 durch die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung in 34 Berliner Stadtgebieten umgesetzt.
Dort liegen die sozialen Bedingungen der meisten Menschen, auch von Kindern und Jugendlichen, unter dem Berliner Durchschnitt.
Ziel der QM-Arbeit ist es, die Lebens- und Arbeitsbedingungen im Quartier zu stabilisieren und zu verbessern. Um die Lebensqualität im Quartier zu erhöhen und auch die lokale Wirtschaft zu stärken, werden gemeinsam mit und von den Anwohner/innen, Akteuren, Institutionen, Einrichtungen und Gewerbetreibenden Projekte initiiert und aus dem Bund-Länder-Programm „Soziale Stadt“ finanziert.
Hier geht es zur Internetseite des Berliner Quartiersmanagements.
Die Teams in den Vor-Ort-Büros sind dafür da, eine Verbindung zwischen den Anwohner/innen und Akteuren vor Ort und der Berliner Verwaltung herzustellen und sie zu vernetzen. Das Quartiersmanagement Moabit-Ost wird von den Trägern UrbanPlan GmbH und StadtRand gGmbH und in Kooperation mit dem Bezirksamt Mitte durchgeführt.
Besonders wichtig ist hierbei die Mitwirkung aller im Quartier lebenden und arbeitenden Menschen. Sie können zum Beispiel Ideen einbringen oder auch „kleine“ Projekte selber umsetzen (Quartiersfonds 1).
Um aktiv an der Entwicklung von Projekten mitzuarbeiten, gibt es zwei Möglichkeiten: die Mitarbeit im Quartiersrat oder Vergabebeirat.
Die Räte werden von den Anwohner/innen des Quartiers alle zwei Jahre gewählt. Unabhängig von der beruflichen Qualifikation oder Herkunft kann jeder ab 16 Jahren kandidieren.
Quartiersmanagement in Moabit-Ost
Grundlage für die Arbeit des Quartiersmanagements liefert eine Untersuchung, die jährlich seit 1999 im Auftrag der Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung durchgeführt wird. Das "Monitoring Soziale Stadtentwicklung".
In dieser statistischen Erhebung werden aus allen Berliner Stadtgebieten Daten der soziostrukturellen Veränderungen in Teilen der Stadt analysiert.
Erfasst werden z.B. Zahlen zu Arbeitslosigkeit in bestimmten Altersgruppen, wie viele Menschen sogenannte Transferleistungen beziehen, wie hoch der Anteil an Menschen mit Migrationshintergrund dabei ist, Daten zu Zu- und Wegzug von Bevölkerungsgruppen usw.
Nach Auswertung der Daten für das Quartier Moabit-Ost wurde für das Gebiet Perleberger/ Wilsnacker Straße (Moabit-Ost) mittlerer Interventionsbedarf festgestellt. Daher wurde das Gebiet mit einem Senatsbeschluss zur Durchführung eines Quartiersverfahrens in das Programm „Soziale Stadt“ mit aufgenommen.
Grundlage der Arbeit des Quartiersmanagements Moabit-Ost bildet das „Integrierte Handlungskonzept“ (IHEK). In ihm werden die Stärken und Schwächen des Gebiets und die strategische Ausrichtung der QM-Arbeit vor Ort festgelegt.
- Das IHEK-Konzept 2012 zum download.
- Das IHEK-Konzept 2011 zum download.
- Das IHEK-Konzept 2010 zum download.








