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Aktuellste Nachrichten

  • Ausschreibungen

    NEUE AUSSCHREIBUNGEN ONLINE: Ausschreibungen für den Quartiersfonds QF2 und Quartiersfonds QF3 mit Bewerbungsschluss 06. und 08. Juni 2012 online! mehr
  • PFLEGE: Hilfe für Familien mit pflegebedürftigen Kindern und Jugendlichen

    Am Mittwoch, den 23. Mai 2012 startet im BVV-Saal des Rathaus Tiergarten in der Zeit von 10:00 bis 13:00 Uhr eine Veranstaltungsreihe für Familien mit pflegebedürftigen, kranken und behinderten Kindern, Jugendlichen und alle Interessierten. Die Veranstaltung findet auf Deutsch und Türkisch statt! mehr
  • NACHBARSCHAFT: Europäischer Tag der Nachbarn am 01. Juli

    Am Europäischer „Tag der Nachbarn“ am Freitag, 1. Juni 2012 veranstalten Mitglieder des „Verbund für Nachbarschaft und Selbsthilfe in Moabit“ an mehreren Orten in Moabit von 15 bis 18 Uhr den Kaffeeklatsch mit den Nachbarn. Die Veranstalter freuen sich, wenn viele Nachbarn vorbei schauen und gerne Kaffee/Tee/Kuchen zur Kaffeetafel mitbringen. mehr
  • QUARTIER: Programm im Offenen Garten 2012

    Die Gartensaison ist eröffnet! Der offene Garten des Ateliers Kammermeier hält wieder viele (ent)spannende Kunst- und Kulturhöhepunkte in einzigartiger Gartenatmosphäre für Sie bereit. mehr
  • QUARTIER: Lesungen in der Dorotheenstädtischen Buchhandlung

    Seit über 30 jahren fester Bestandtteil im Quartier: Die Dorotheenstädtische Buchhandlung in der Turmstraße 5. Gegenüber dem Kriminalgericht finden regelmäßig Autorenlesungen statt - Kultur Pur im Kiez. mehr
  • MOABIT: Standortkonferenz

    Am 14. Mai 2012 ruft die CDU Moabit zur "Standortkonferenz" in die Zunfthalle/Arminiushalle auf. Ab 18:00 Uhr stellen Investoren und Bauherren wichtige Bauprojekte rund um die Turmstraße vor. mehr
  • MOABIT: Verdrängung durch Mietsteigerung?

    Die Nähe zum Regierungsviertel und schöne Altbauten sorgen dafür, dass auch in Moabit die Mieten steigen. Bedeutet dies eine Verdrängungsgefahr für alt-eingesessene Mieter? Die Fraktion der Grünen möchte dies nun überprüfen lassen. mehr
  • QUARTIER: Hundekot-Beutelspender umgezogen

    Liebe HundebesitzerInnen - die neuen Standorte der Beutelspender im Quartier stehen nun fest. Jeder Spender hat einen Paten aus der Anwohnerschaft des Quartiers, der für Beutelnachschub sorgt. Ein herzliches Danke und großes Wuff! für soviel Engagement. mehr
  • ENGAGEMENT: Nomierieren Sie Ihren Favoriten!

    Nominieren Sie jetzt Ihren Favoriten für den Deutschen Ehrenamtspreis. Wie einfach das geht und wo das im Netzt steht, verrät Ihnen der Artikel: mehr
  • PROJEKTE: Interkulturelle Begegnungen mal anders!

    Am 03. Mai 2012 startet die erste Veranstaltung aus der interkulturellen Reihe "Wir in Moabit - mal anders". Ob Ausstellung, Lesung, Moscheebesuch - die kulturelle Vielfalt des Gebiets präsentiert sich an fünf spannenden Orten im Kiez! mehr

Aktelle Veranstaltungen

18. Mai 2012, 18:00 Uhr

Poetry Slam Moabit - BESTE Story

20. Mai 2012,

Moabit trifft… Menschen, Themen, Positionen - Interview/Show

22. Mai 2012, 20:00 Uhr

Kampfzone Strasse - Lesung in der Dorotheenstädtischen Buchhandlung

24. Mai 2012, 19:00 Uhr

Turmstrasse 2011 - Interviews und Eindrücke von unserer „Prachtmeile“

25. Mai 2012,

„Wir in Moabit – mal Anders“ - Salon Alt Moabit: Rumänien, durch die Kamera - Vernis

25. Mai 2012,

Moabit unplugged - Akustikgitarrenkonzert mit diversen Musikern

25. Mai 2012, 16:00 Uhr

Bewegungs-Picknick: Kiddies (1,5-3 Jahre)

26. Mai 2012, 15:00 Uhr

Bewegungs-Picknick am Wochenende: für Kinder von 2-6 Jahren und die ganze Familie

31. Mai 2012, 18:30 Uhr

„Wir in Moabit – mal Anders“ - Zu Besuch in der Tadschikischen Botschaft

05. Juni 2012, 19:00 Uhr

Öffentliche Betroffenenratssitzung in der Lehrter Straße

SOZIALE STADT: Report Streitgespräch

Podiumsdiskussion zur Rettung der "Sozialen Stadt", Foto: S. Wolkenhauer

Vor einem überfüllten Saal mit Akteuren aus Quartiersmanagementgebieten erläuterten Ellen Haußdörfer, Stadtentwicklungspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Matthias Brauner (CDU), Sprecher im Ausschuss für Bauen und Wohnen, Jutta Matuschek, Verkehrspolitische Sprecherin der Linke-Fraktion, und Antje Kapek, Fraktionssprecherin Bündnis 90/Die Grünen, die Standpunkte ihrer Parteien zur Zukunft des Programms "Soziale Stadt" dar. Einhellige Meinung: das Programm ist richtig und wichtig und muss erhalten werden. Wie allerdings - darüber gab es unterschiedliche Meinungen.

Prof. Dr. Simon Güntner von der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg bedauerte, dass das einst umfassende Instrument zur Stadtentwicklung zu einem kleinen Programm verkommen sei und stellte die provokante Frage: "Ist es nicht wichtiger, die soziale Stadt zu erhalten statt ein Förderprogramm?" Es sei zwar ein guter Wurf, aber von vielen Widersprüchen gekennzeichnet, weil es ein Ressortprogramm sei, dem eine klare zeitliche Perspektive fehle und das schwierig zu verstetigen sei.


Ellen Haußdörfer betonte, dass die lange gewachsenen Strukturen erhalten werden müssten und Antje Kapek lobte die Quartiersmanagements als "tolle Instrumente für Bürgerbeteiligung". Befragt nach der Rolle der QM's nach der Wahl forderte Jutta Matuschek eine engere Einbeziehung der BVV's, da sei in einigen Bezirken noch Nachholbedarf. Einig war sie sich mit den anderen Diskussionsteilnehmern, daß zukünftig die engere Vernetzung der Strukturen vorangetrieben und unbedingt mehr ressortübergreifend agiert werden müsse. Sie stellte sogar die Zuordnung des Programms bei der Stadtentwicklung infrage, seien doch die Schwerpunkte derzeit Bildung, Soziales und Kultur.
 Die Bundesregierung hatte ja im letzten Haushalt die Mittel für das Programm Soziale Stadt drastisch gekürzt und auch im neuen Haushaltsentwurf weiter zusammengestrichen.

Für 2011 konnte der Berliner Senat die Finanzierungslücke ausgleichen, ob das auch 2012 und 2013 möglich sein wird ist noch völlig ungewiß. Bei der Frage nach der künftigen Finanzierung blieben deshalb die Politik-Experten etwas vage. Für Matthias Brauner sei es Vorraussetzung, mehr Wirtschaftskraft in die Stadt und damit auch mehr Steuereinnahmen zu bekommen, Antje Kapek sieht die Verwaltungen in der Pflicht, sich nicht weiter aus ihrer Verantwortung für die Daseinsvorsorge zu entziehen.


Prof. Dr. Simon Güntner forderte zum Abschluss der Diskussion: "Wir brauchen eine Vision, wohin wir wollen. Ziel des Quartiersmanagements ist nicht seine Erhaltung, sondern die Schaffung einer sozialen Perspektive für die Bürger."


kh/rackow/friedrich